Das Zündapp Tagebuch

ZÜNDAPP - Tagebuch

1917: Die Firma wird von Geheimrat Dr. Ing. h.c. Fritz Neumeyer und der Friedrich Krupp AG (Essen) unter dem Namen "Zünder- und Apperatebaugesellschaft GmbH" mit Sitz in Nürnberg am 17. September 1917 gegründet.
1919: Die Friedrich Krupp AG scheidet aus, Dr. Ing. h.c. Friedrich Neumeyer reorganisiert unter dem Namen "Zündapp Gesellschaft für den Bau von Spezialmaschinen mbH" das Unternehmen.
1921: Zündapp baut die ersten fünf Motorräder, deren Konstruktion sich an englische Levis-Zweitakter anlehnt.
1922: Mit dem Slogan "Das Motorrad für jedermann" gewinnen Zündapp Maschinen an Popularität. Im Oktober des Jahres sind 1000 Motorräder fertiggestellt und verkauft.
1924: Motorradproduktion am Fliesband wird eingeführt und 10.000 Zündapp - Motorräder produziert.
1925: Das 246 ccm "Einheitsmodell" entsteht und wird bald ein größer Verkaufsschlager
1928: Zündapp baut ein neues Werk und wird eine der modernsten Motorradfabriken Europas.
1931: Sensationelle Motorrad-Neukonstruktionen, geschaffen von den Brüdern Richard und Xaver Küchen, erschinen am Markt- zu einer Zeit, als 100.000 Zündapp-Motorräder verkauft sind. Die neue Modellserie umfaßt Versionen von 198 bis 746 ccm Hubraum und mit Ein-, Zwei- und Vierzylindern, zum Großteil mit Kardanantrieb sowie Preßstahlfahrgestellen. Es handelt sich um seiten- und obengesteuerte Modelle modernster Konstruktion.
1936: Die neuen Modelle bringen es mit sich, dass in diesem Jahr bereits das 150.000ste Zündapp-Motorrad verkauft wird.
1938: Ein neuer Firmenname, der nunmehr "Zündapp-Werke GmbH" lautet, wird eingeführt, das 200.000ste Motorrad gebaut.
1939: Zündapp fertigt 50 PS-Flugmotoren, die in kurzer Zeit sieben Weltrekorde erringen.
1941: Beginn des Serienbaus der großen KS 750-Seitenwagenmaschine durch Differential und Differential-Sperre.
1942: Große Regierungsaufträge führen zur Herstellung des 250.000sten Zündapp-Motorrades.
1944: Zündapp arbeitet auf Hochtouren und beschäftigt bereits 4000 Mitarbeiter.
1945: Das Nürnberger Werk ist stark beschädigt. 170 Mann der Belegschaft bemühen sich um den Wiederaufbau. Man verbindet sich mit der Mühlenbauanstalt "Hipkow" und stellt Müllereimaschinen her. Der Motorradbau ist zu diesem Zeitpunkt nicht gestattet.
1948: Zündapp fertigt Nähmaschinen und nimmt langsam den Motorradbau wieder auf.
1950: Im Juli wird das 300.000ste Zündapp-Motorrad fertiggestellt, nachdem die monatliche Produktion bereits wieder 2500 Motorräder erreicht hat. Im September wird das Werk in Münchens Anziger Straße begründet, wo sich bis zu diesem Zeitpunkt die Nähmaschinenfertigung befand. Dort entsteht auch die elektrische Koffernähmaschine "Elcona". Hierzu werden im Zweigwerk Hohenlinden Nähmaschinenmöbel erzeugt.
1951: Mehr als 3000 Motorräder verlassen das Werk im Monat. Die prachtvolle KS 601, eine Zweizylinder-Boxer-ohv-Maschine, wird ein Verkaufsschlager. Zündapp gibt sogar die Herstellung von Müllereimaschinen auf, um Platz für eine erweiterte Motorrädererzeugung zu schaffen. Noch gibt es keine japanischen Motorräder in Deutschland! Das neue Werk in München wird vergrößert.
1952: In München beginnt man mit der Großserienherstellung von 49 ccm Zweitakt-Einzylindermotoren und erweitert nochmals die Produktionsanlagen für die Nähmaschinenherstellung.
1953: Zündapp/München liefert im März den ersten Moped-Motor und gründet in Nürnberg eine Produktionsgemeinschaft mit Triumph und Hercules zur Herstellung von Mopeds. Die ersten "Bella"-Roller verlassen die Nürnberger Werke, wo Ende Mai das 400.000ste Motorrad das Fliesband verläßt.
1954: Eine 198 ccm "Elastic" ist das 500.000ste bei Zündapp gebaute Motorrad, München hat bereits 100.000 Kleinmotoren geliefert. Beginn der Herstellung von Bootsmotoren.
1955: Ein neuer Druckguß-Rohr-Verbundrahmen wird entwickelt, neue 175- und 200 ccm-"S"-Motorradmodelle gehen in Serie. Neue, in München gebaute 2-Gang Mopedmotoren.
1956: Neues 251 S-Modell. Errichtung einer Flugmotorenwerkstätte am Flugplatz Nürnberg zur Betreuung von Zündapp Sportflugzeugemotoren. In München Bau neuer 49-ccm-Kleinkrafträder mit drei Gängen.
1957: Zündapp Motorräder gewinnen die Gold-Trophäe bei der Internationalen Sechstagefahrt in der Tschechoslowakei. Neue "Trophy"-Sportmodelle und Beginn der "Janus"-Autoproduktion.
1959: Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes in München und neuerliche Vergrößerung der Produktionsanlagen.
1960: Erweiterung der belegschaft auf 2500 Mann und verkauf der Nähmaschinenproduktion.
1961: Zündapp kann auf eine 40-jährige Tätigkeit im Motorradsport zurückblicken, ist der größte Hersteller motorisierter Zweiräder in der Bundesrepublik.
1963: Zündapp baut täglich 400 Motoren und 300 Fahrzeuge, stellt aber die Herstellung der "Bella"-Roller ein. In Monza (Italien) fährt eine KS 50 Super in 144 Stunden 10.000 km. Das bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 72,24km/h.
1964: Ein erneuter 144-Stundentest in Monza demonstriert den technischen Fortschritt. Die neue  KS 50 Super SL 5-Gang-Maschine schafft 12.247,5 km, das heißt einen Schnitt von 85,05 km/h. Zündapp gewinnt außerdem 8 Deutsch Meisterschaften und zahlreiche andere Wettbewerbe. Im Mai beginnt die Produktion von Motorrollern "R 50" mit 49 ccm Hubraum.
1965: Zündapp-Fahrer brechen in Monza sechs Weltrekorde. Mit 49 ccm-Maschinen über 100 km 162,002 km/h und über 1000 km 146,639 km/h. Dazu kommen Rekorde über eine Stunde mit 162,609 km/h, über zwölf Stunden mit 137,039 km/h, außerdem Siege bei Meisterschaften im Gelände. Neue Leichtgewichtsmodelle werden vorgestellt.
1966: Neue, viel beachtete Fächerzylinderköpfe dominieren bei den neusten, auf der IFMA ausgestellten Zündapp-Modellen.
1967: Deutschlands größte Motorradfabrik baut neue Sportmodelle wie die weitereintwickelte KS 50 Super Sport, feiert das 50-jährige Jubiläum und gewinnt nach wie vor zahlreiche Wettbewerbe im Gelände. Darunter alle Deutsch Trailmeisterschaften, drei Deutsche Geländemeisterschaften und zeichnet sich bei der Internationalen Sechstagefahrt wie schon in früheren Jahren besonders aus.
1968: Zündapp gewinnt für Deutschland die Internationale Sechstagefahrt und stellt eine neue KS-Serie vor.
1970: Unzählig sind die Zündapp-Erfolge bei Wertungs- und Züverlässigkeitsfahrten. Vergrößert wird das Produktionsprogramm nicht nur durch neue Leichtgewichtsmodelle, sonder auch durch die Herstellung von Rasenmähern.
1971: Direktor Schulz, Nachfolger von Dr. Mann, geht in den Ruhestand und Dr. Dieter Neumeyer übernimmt - in dritter Generation - die Geschäftsführung der Zündapp-Werke. Seine Tante, Elisabeth Mann, geb. Neumeyer, ist nach wie vor das treibende Element in der erfolgreichen Sportabteilung des Münchener Werkes.
1972: Bereits 1928 gab es bei Zündapp Versuche mit wassergekühlten Zweitaktmotoren, aber erst 1972 beginnt der Serienbau der wassergekühlten KS 50.
1976: Zündappfahrer sind weiter im Gelände erfolgreich. Neu ist die C 50 Sport resp. GTS 50, denen bald neue mofas, Mokicks und Mopeds mit Druckguß- und Rohrrahmen und Automatik folgen.
1979: Einen neue, wassergekühlte Zündapp KS 175 mit 163 ccm und einem 13 kW Fünfgangmotor bereichert die Modellpalette, wo es nunmehr hauptsächlich 49 ccm Zweitakter in zahlreichen Varianten gibt.
1981: Neu sind verschiedene KS 80-Modelle mit 6,4 kW (8,6 PS)- Motoren, die in der folgenden Zeit weiterentwickelt werden. Leider liegen die Preise dieser erstklassigen Maschinen über dem Durchschnitt, so dass der Absatz Wünsche offen läßt.
1983: Zündapp steigt erstmalig ganz offiziell in das Renngeschehen mit neuen 78 ccm-Straßenrennmaschinen, die von den Schweizer Rennfahrern Stefan Dörflinger und dem Deutschen Hubert Abold gefahren werden, ein.
1984: Während Stefan Dörflinger die Staßen-Weltmeisterschaft in der 80 ccm-Klasse erringt und damit den wertvollen Erfolg an die Zündapp-Werke bringt, geht der Motorradabsatz so zurück, dass es zu kommerziellen Schwierigkeiten, zum Vergleich und zuletzt am 20. September 1984 zum Konkurs dieser so bekannten Motorradwerke kommt. Mehr als 30 Millionen DM beträgt zuletzt der Schuldenberg. Eine traurige Bilanz für ein angesehenes und traditionsreiches Motorradwerk, das mit dem Rennfahrer Abold auch den zweiten Platz in der Straßenweltmeisterschaft - hinter Dörflinger - belegen kann. Dann kommt das Ende für Zündapp. Die Chinesen erwerben die ganze Produktionseinrichtung des Münchener Werkes für 13 Millionen Mark, wo in Zukunft  "chinesische" Motorräder mit deutschen Produktionseinrichtungen gebaut werden, den Rennstall übernimmt Mike Kräuser, der ihn auch weiterführt.
Ende
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-Neuigkeiten-
 
-Aktuelles-

Ich sammle ab sofort nur noch Zündapp`s die "KS"
in der Bezeichnung haben, daher habe ich einige
meiner kleinen Mopeds und Mokicks verkauft.

Aufbereitung der KS125 Sport
September 2015

Restauration fertiggestellt "Mai 2015"
KS 100 Typ 518-02 Bj.69

Zweite Restauration der KS50 Sport
517-06LO fertiggestellt, TÜV ohne Mängel


Neu erworbene Fahrzeuge und
andere Sachen von Zündapp

August 2015
Zündapp C50 Sport Bj. 67
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Dezember 2014
Zündapp KS100 Bj. 68
_______________________________
März 2014
Zündapp GTS50 Bj. 76
_______________________________

Derzeitiger Bestand von Zündapp:
18 Zündapp Zweiräder;
zwei Zündapp Elcona 2a Nähmaschinen,
einen Zündapp 5 Sterne Rasenmäher,
einen Zündapp HM50 Rasenmäher,
einen Zündapp MM50 Rasenmäher,
einen Zündapp Bootsmotor 6PS Typ 304,
einen Zündapp Bootsmotor 5PS Typ 304,
zwei Zündapp Delphin Seitenborder BM50
-Letztes Update-
 
22.02.2015 um 19:36
Infos zum 7. Hofener Zündapp
Treffen bekannt gegeben

22.02.2015 um 19:55
Fahrzeugstand aktuallistiert

08.03.2015 um 22:24
Neue Bilder der KS50 Sport
eingestellt

01.06.2015 um 17:04
Bilder vom 7. Hofener Zündapp Treffen
online gestellt

01.06.2015 um 17:16
Neue Unterseite erstellt
"In der Presse..."

01.06.2015 um 17:33
Bilder der Zündapp KS100
hochgeladen

01.06.2015 um 17:41
Startseite geändert

08.09.2015 um 23:23
Startseite geändert

08.09.2015 um 23.41
neue Bilder der
KS125 Sport hochgeladen

08.09.2015 um 23:56
Bilder der C50 Sport Bj. 67
eingefügt

09.09.2015 um 00:16
Bilder der Zündapp Freunde Hessen
eingefügt
Tour Butzbach 2015

09.09.2015 um 00:36
Neue Bilder der KS80 eingefügt
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